Dennenbergstüble in Neustadt

© , Dennenbergstüble.

35jährige Familientradition

Die Anfänge des „Dennenbergstüble“ gehen in die 30er Jahre zurück. Im Zuge der auch in Neustadt auftretenden Kneippbewegung erbaute die aus Westfalen stammende Familie Schlieper Mitte der 30er Jahre eine kleine Pension, das „Haus Westfalen“. In dieser Pension wurde neben verschiedenen Kneippanwendungen eine ausgesuchte Diätküche angeboten. Für Kneippkurgäste war das Haus Westfalen erste Adresse vor Ort.

Der Krieg und der nachfolgende Wiederaufbau brachten dann wechselnde Besitzer in kurzen Abständen mit sich. In den 50er Jahren wurde das Haus Westfalen an Familie Felsch verkauft und als Kurheim-Pension mit allen Kneippkuranwendungen und medizinischen Bädern im Hause weitergeführt. Sämtliche Anwendungen wurden einem eigens dafür errichteten Haus durchgeführt. Den Höhepunkt stellte ein Swimmingpool dar, welcher für Neustadt damals eine kleine Sensation darstellte.

Prospekt des
Prospekt des
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Im Jahre 1963 wurde das Grundstück geteilt und die Pension wurde an Herrn Bohnert verkauft. Das Haus, in dem bis dahin die verschiedenen Kneipp-anwendungen angeboten wurden, behielt jedoch Familie Felsch als Wohnhaus. Es wurde im Jahre 2001 abgerissen.

Zwei Jahre später erwarb Johann Bodenlos das Haus von Herrn Bohnert. Bald darauf wurde aus dem "Haus Westfalen" das "Dennenbergstüble". Johann und Elisabeth Bodenlos wandelten das Haus in eine Vollpension mit mehreren Fremdenzimmern um.

Im Sommer 2014 feierte das Dennenbergstüble mit den Wirtsleuten Klaus und Rosmarie Bodenlos sein 35-jähriges Bestehen.